
Der Bundesverband Rettungshunde e.V.
Bereits im ersten Weltkrieg waren Sanitätshunde zur Auffindung verwundeter Soldaten im Einsatz. In Deutschland hat der Bundesluftschutzverband im Jahre 1954 im Auftrag des Innenministeriums damit begonnen, Rettungshunde für die Trümmersuche auszubilden.
Der Bundesverband für den Selbstschutz (BVS) hat dann in den 60er-Jahren diese Ausbildung fortgeführt. Weil die Bundesbehörden auf die neuentwickelten elektronischen Ortungsgeräte setzten und aus finanziellen Gründen, wurde im Jahre 1973 die Rettungshundeausbildung vom Bundesminister des Innern eingestellt.
In der Folge wurden in Baden-Württemberg private Rettungshundestaffeln gegründet, die sich im Jahre 1976 zum Verband für das Rettungshundewesen Baden-Württemberg e.V. zusammen schlossen. Einige Jahre später wurde die Organisation zum Bundesverband für das Rettungshundewesen e.V. (heute Bundesverband Rettungshunde e.V.) erweitert.
Der Bundesverband heute
Der BRH entwickelte sich in den vergangenen Jahrzehnten zur größten Rettungshunde-Organisation in Deutschland und einer der angesehensten und größten weltweit. Er war 1993 Gründungsmitglied der International Rescuedog Organisation IRO.
Ein spezialisierter Einsatzkader des BRH ist bei Erdbeben im Auslandseinsatz aktiv.
Die über 70 Staffeln des BRH im gesamten Bundesgebiet mit rund 1.400 aktiven Mitgliedern und rund 500 geprüften Rettungshunden leisten bei jährlich über 600 Alarmierungen (2007) zu Vermisstensuchen und Trümmereinsätzen in Deutschland unbürokratische und schnelle Hilfe. Die Einsätze der Staffeln und des Auslandskaders werden grundsätzlich kostenfrei durchgeführt.


